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Beste Krankenkasse Schwangerschaft 2026
– Leistungen im Vergleich

Hebammen-Rufbereitschaft, erweiterte Vorsorge, Geburtsvorbereitungskurs für den Partner – welche Kasse bietet werdenden Müttern die besten Leistungen?

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Die besten Krankenkassen für Schwangere im Vergleich

Jede gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Grundleistungen in der Schwangerschaft: Vorsorgeuntersuchungen, Hebammenhilfe und Entbindung. Doch die Unterschiede bei den freiwilligen Extras sind erheblich:

KrankenkasseZusatzbeitragHebammen-RufbereitschaftErweiterte VorsorgeGeburtsvorbereitung PartnerBewertung
TK2,69 %Bis 250 €Toxoplasmose, Streptokokken-TestJa, 80 %Sehr gut
HEK2,89 %Bis 250 €NackenfaltenmessungTeilweiseSehr gut
DAK3,20 %Bis 250 €Erweiterte ScreeningsTeilweiseGut
hkk2,59 %Bis 100 €Basis-ErweiterungNeinGut (Preis)
BKK firmus2,18 %NeinStandardNeinBefriedigend

Stand: Januar 2026. Details zu den Leistungen bei der jeweiligen Kasse erfragen.

Gesetzliche Leistungen in der Schwangerschaft

Diese Leistungen stehen Ihnen bei jeder gesetzlichen Krankenkasse zu:

  • Vorsorgeuntersuchungen: Alle im Mutterpass vorgesehenen Untersuchungen (3 Ultraschalls, Bluttests, Urintests)
  • Hebammenhilfe: Vor, während und nach der Geburt – Kosten werden vollständig übernommen
  • Entbindung: Im Krankenhaus, Geburtshaus oder als Hausgeburt
  • Mutterschaftsgeld: Bis zu 13 €/Tag während des Mutterschutzes (6 Wochen vor bis 8 Wochen nach der Geburt)
  • Wochenbett-Betreuung: Hebammenbesuche bis 12 Wochen nach der Geburt
  • Medikamente: Zuzahlungsbefreiung für schwangerschaftsbedingte Arzneimittel

Wichtige Zusatzleistungen für Schwangere

Diese Extras machen den Unterschied zwischen den Kassen:

Wertvolle Schwangerschafts-Extras

  • Hebammen-Rufbereitschaft – 250 bis 500 € Zuschuss (wichtig bei Hausgeburt)
  • Erweiterte Vorsorge – Toxoplasmose-Test, B-Streptokokken-Screening, zusätzlicher Ultraschall
  • Geburtsvorbereitungskurs Partner – bis 80 % Erstattung
  • Osteopathie – hilft bei Rückenschmerzen und Beckenbodenproblematik
  • Schwangerschafts-Apps – digitale Begleitung und Tipps

Meist nicht übernommen

  • 3D/4D-Ultraschall (rein kosmetisch)
  • Nackenfaltenmessung (nur wenige Kassen)
  • Pränataldiagnostik ohne medizinische Indikation

Wann sollte man als Schwangere die Kasse wechseln?

Ein Kassenwechsel ist auch während der Schwangerschaft möglich. Beachten Sie aber die Fristen:

ZeitpunktEmpfehlung
Vor der SchwangerschaftIdeal – alle Leistungen greifen ab Tag 1
1. TrimesterNoch gut möglich – Kündigungsfrist 2 Monate einplanen
2. TrimesterMöglich, aber einige Extras greifen evtl. nicht mehr rechtzeitig
3. TrimesterWechsel erst nach der Geburt sinnvoll – für Kind und Folgeschwangerschaft planen

Tipp: Jetzt für die nächste Schwangerschaft vorsorgen

Wechseln Sie frühzeitig zu einer Kasse mit guten Schwangerschaftsleistungen – idealerweise schon bei Kinderwunsch.

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Unsere Empfehlung für Schwangere

Die Techniker Krankenkasse (TK) bietet Schwangeren 2026 das umfassendste Paket: Hebammen-Rufbereitschaft (bis 250 €), Geburtsvorbereitungskurs für den Partner, erweiterte Vorsorge und digitale Schwangerschaftsbegleitung – bei einem Zusatzbeitrag von nur 2,69 %.

Wer Kinder plant, sollte auch unseren Ratgeber Beste Krankenkasse für Familien lesen – dort finden Sie die besten Kassen für Kindervorsorge und Familienversicherung.

Häufige Fragen

Welche Krankenkasse ist die beste in der Schwangerschaft?

Die Techniker Krankenkasse (TK) bietet das beste Gesamtpaket: Hebammen-Rufbereitschaft (bis 250 €), Geburtsvorbereitungskurs für den Partner, erweiterte Vorsorge und Osteopathie. Auch die HEK und DAK sind für Schwangere empfehlenswert.

Kann ich in der Schwangerschaft noch die Krankenkasse wechseln?

Ja, ein Wechsel ist jederzeit möglich – auch während der Schwangerschaft. Beachten Sie die Kündigungsfrist von 2 Monaten. Idealerweise wechseln Sie schon bei Kinderwunsch oder im 1. Trimester. Details im Wechsel-Guide.

Was zahlt die Krankenkasse in der Schwangerschaft?

Alle Kassen übernehmen: Vorsorgeuntersuchungen (3 Ultraschalls), Hebammenhilfe, Entbindung, Mutterschaftsgeld (bis 13 €/Tag) und Wochenbettbetreuung. Unterschiede gibt es bei Extras wie Hebammen-Rufbereitschaft und erweiterter Vorsorge.

Was ist die Hebammen-Rufbereitschaft?

Die Hebammen-Rufbereitschaft bedeutet, dass Ihre Hebamme rund um die Uhr für die Geburt erreichbar ist – besonders wichtig bei Hausgeburten. Die Kosten liegen bei 250–500 €. Kassen wie die TK und HEK übernehmen bis zu 250 €.